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Warte nicht auf große Wunder, sonst verpasst Du viele kleine!

   

Hallo,                   

ich bin Ronja.

Ich erblickte am 18.02.2005 als Zwillingsfrühge-borenes in der 34. Schwangerschaftswoche die Welt, wohne mit meinem Bruder und meinen Eltern in Eschede und wünsche mir nichts sehnlicher, als eine Delfintherapie auf Curacao machen zu können.

Als ich geboren wurde, schien mit mir noch alles in Ordnung zu sein. Ich war zwar sehr trinkschwach und habe meine Eltern die ersten sieben Monate die ganze Nacht wach gehalten, weil ich angeblich 3-Monats-Koliken hatte, aber ansonsten ist den Ärzten noch nichts weiter aufgefallen.


Als ich dann ca. 8 Monate alt war, bekam ich die erste Krankengymnastik, weil ich noch nicht anfing zu krabbeln. Mit ca. 1 Jahr wurde bei mir Microcephalie (Kleinwüchsigkeit des Kopfes, eine Gedeih-, Schluck-, Ess-, Koordinations- und Entwicklungsstörung festgestellt. Später kam dann noch die schwere Sprachstörung hinzu. Die Ursache für meine kombinierte Entwicklungsstörung ist - trotz unzähliger Krankenhausaufenthalte - bis heute unklar.


Auch mehrere spezielle Blutuntersuchungen bei verschiedenen Humangenetikern (Hannover, Bremen, Berlin, Freiburg) haben bisher keine Befunde gebracht.

Die Prognose unserer damaligen Ärztin war, dass ich nie laufen, essen und sprechen lernen würde. Wie gut, das meine Eltern dass nicht glaubten, nicht aufgaben und mich weiter in alle Richtungen gefördert haben! Denn mit 2 1/2 Jahren lernte ich laufen. Ungefähr zum selben Zeitpunkt fing ich nach einigen logopädischen Behandlungen in Hamburg an, festere Nahrung als Brei zu mir zu nehmen.

Nach langen Diskussionen mit den Ärzten (einer meinte zu meiner Mutter sogar: "Spielen können sie mit ihrem Kind auch zu Hause.") bekamen wir dann endlich auch Logopädierezepte zur Sprachentwicklung für mich ausgestellt. Ich kann inzwischen immer mehr Wörter sprechen und versuche, alles nachzuplappern, auch wenn einzelne Buchstaben noch nicht so ganz klappen. Mein Umfeld kann mich mittlerweile ganz gut verstehen.


Um meine Sprache, Feinmotorik, Wahrnehmung usw. (also die Gesamtentwicklung) weiter voranzubringen, möchte ich gerne zur Delfintherapie nach Curacao.

Ziele von mir sind:
- später einmal so selbständig wie möglich zu leben
- nicht mehr inkontinent zu sein
- mit Messer, Gabel und Löffel richtig essen zu können und nicht immer die Finger 
  mitbenutzen zu müssen
- noch mehr Sprache zu erlernen
- Gefahren besser einschätzen zu können usw.

Da die Delfintherapie aber sehr teuer ist und nicht von der Krankenkasse bezuschusst wird, sind wir auf Spenden und die Hilfe von anderen angewiesen. Unsere finanziellen Mittel reichen hierfür leider nicht aus, da wir ja auch noch mein Schulgeld (da Waldorfschule) und diverse Therapien, die die Krankenkasse nicht übernimmt, zu zahlen haben.

 

Im Jahr 2012 hatte ich das Glück, das ich für 6 Tage schon einmal eine "kleine" Delfintherapie in Spanien (Benidorm) bekam. Ich habe 5 Jahre auf einen Termin dort warten müssen. So lange stand ich auf der Warteliste, da es in Benidorm eine Charité-Therapie war. Wir mussten also nur Flug, Hotel und Verpflegung zahlen. Hier fand die Therapie nur 1/2 Stunde täglich statt, hat jedoch schon solch einen enormen Erfolg in meiner Entwicklung gebracht, das wir jetzt diesen Spendenaufruf starten. 2013 durften wir zum zweiten und letzten Mal an der Delfintherapie in Spanien teilnehmen.


2015 war es nun soweit. Wir hatten das Geld für eine Delfintherapie auf Curacao zusammen. Es war einfach nur wundervoll aber total anders und viel, viel intensiver als in Spanien. Denn auf Curacao wird die ganze Familie mit einbezogen. Meine Eltern konnten an Workshops teilnehmen, um meine Situation besser zu verstehen und mein Bruder bekam ein "Geschwisterprogramm" geboten, während ich zur Delfintherapie war. 


Ich konnte dort meine Wahrnehmung, Motorik und Sprache weiter verbessern. Dies ist nicht nur wichtig für die Schule, sondern auch für den Alltag.


Aufgrund der guten Fortschritte, haben sich meine Eltern entschlossen, einen weiteren Termin für eine Delfintherapie auf Curacao im Sommer 2018 zu reservieren. Wir hoffen, dass wir die Spendengelder bis dahin zusammen bekommen und sind für jede Unterstützung dankbar. 



 

Wir geben nicht auf und hoffen auf viele weitere kleine Erfolge!!!!


Ganz wichtig ist für uns noch, zu erwähnen, dass Ihre Spende ausschließlich für die Delfintherapie verwendet werden kann. dolphin aid verwaltet das Spendenkonto für mich und tätigt auch die Bezahlung der Rechnungen, die bei der Buchung einer Delfintherapie anfallen. Das Geld kann also nicht für andere Zwecke verwendet werden.